Das meistverkaufte Auto in Amerika ist der Toyota Camry – 313.212 Fahrzeuge dieses Typs setzte der japanische Autohersteller laut Edmunds.com im vergangenen Jahr in den USA ab. Die Messlatte im midsize sedan segment liegt also hoch für Ford und GM, die mit dem Fusion beziehungsweise Malibu deutlich unter der 200.000er-Grenze geblieben sind. Ford will den Konkurrenten nun über den Verbrauch attackieren – jedenfalls in der Hybridversion. „Beats Camry Hybrid by 10 mpg“ heißt es über den 2011 Ford Fusion Hybrid auf der NAIAS. Der Ausgang dieses Wettbewerbs ist noch ungewiss. Wahrscheinlich gewinnt wie immer der größere Langweiler: der Camry. Wir hatten einmal einen als Mietwagen, und noch nie ist mir ein Auto blasser in Erinnerung geblieben.
Eher mit der Normalversion des Camry will es VW aufnehmen: Die Wolfsburger stellten den neuen US-Passat soeben auf der NAIAS vor: Mit knapp fünf Metern ist er deutlich länger als die europäische Passat-Version. Diese eigens für Amerika konzipierte Mittelklasselimousine soll um die 20.000 Dollar kosten und wird im neuen VW-Werk in Chattanooga, Tennessee, produziert. Denn VW will Toyota den Titel „Weltmarktführer“ dauerhaft abnehmen, und ein deutlich wachsender Marktanteil in Nordamerika soll dazu beitragen. Die consumer ratings von VW müssen dann allerdings noch ein bisschen besser werden. Aus dem Werbefilm auf der Automesse ist mir vor allem im Gedächtnis geblieben, dass der Wagen acht Cupholder besitzt.
Vermutlich gehen die Amerikaner aber weniger auf die Autoshow, um sich eine Familienkutsche auszusuchen, als um ein bisschen zu träumen: Dafür bietet sich etwa der 2011 Chevy Camaro Convertible an. Oder sie wollen neue Elektroautos bestaunen und einmal im Volt Platz nehmen. Neue Technik in Kombination mit atemberaubenden Design gibt’s aber vor allem am Mercedes-Stand: Der fluoreszenzgelbe SLS AMG E-Cell ist in dieser Hinsicht schwer zu toppen.
Öffnungszeiten:
Samstag, 15. Januar, bis Samstag, 22. Januar: 9:00 am bis 10:00 pm
Sonntag, 23. Januar: 9:00 am bis 7:00 pm
Der Eintritt für Erwachsene kostet 12 Dollar; Kinder von 7 bis 12 und Senioren zahlen 6 Dollar.
Offizielle Website der Detroit Auto Show: www.naias.com
Mehr zu diesem Thema: Detroiter Automesse 2011

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Friday, January 14, 2011
North American International Auto Show 2011
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Thursday, December 2, 2010
Weihnachtsmärkte in Michigan
Der Kris Kringle Market sei “inspiriert von der 700-jährigen Tradition der europäischen Weihnachtsmärkte” heißt es auf der Website. Inspiriert – das ist genau der richtige Ausdruck. Aber immerhin, besser als gar nichts. Hier kommen die Termine für die hiesigen Weihnachtsmärkte:
Kris Kringle Market in Downtown Rochester
Freitag, 3. Dezember, 6 bis 9pm
Samstag, 4. Dezember, 12 bis 9pm
Sonntag, 5. Dezember, 11 am bis 5pm
Birmingham Winter Market
Freitag, 3. Dezember, 3 bis 8pm
Samstag, 4. Dezember, 11 bis 8pm
Sonntag, 5. Dezember, 12 bis 4pm
Christmas Market in Ann Arbor, Kerrytown
Freitag, 3. Dezember, 4 bis 10pm
Und hier gibt’s noch mehr Informationen über Weihnachtsmärkte im ganzen Mittleren Westen:
Old World Christmas Markets
Christmas Markets
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Tuesday, November 23, 2010
Detroit im Blickpunkt der Medien
In den vergangenen Monaten gab es unzählige Artikel über Detroit in der nationalen und internationalen Presse – sachliche und weniger sachliche sowie solche, die unter die Kategorie „Ruinenporno“ fallen. Aber kein Medium hat sich so intensiv mit der gebeutelten Stadt auseinandergesetzt wie das „Time“-Magazin: Es berichtete ein Jahr lang aus der City, die zum Symbol für den urbanen Niedergang schlechthin wurde. Zu diesem Zweck erwarb „Time“ sogar ein Haus in Downtown Detroit. Kid Rock verpasste der durchaus ansehnlichen Journalistenbleibe den griffigen Namen „D-Shack“. Einige bemerkenswerte Artikel aus dieser Zeit sind:
Detroit: The Death – and Possible Life – of a Great City
Detroit: 10 Things to Do in 24 Hours
Arab-Americans: Detroit’s Unlikely Saviors
The Future of Detroit: How to Shrink a City
What We Learned in Detroit
The Detroit Blog
Und natürlich gibt’s auch Fotos:
The Remains of Detroit
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Wednesday, June 30, 2010
Sommerfeste in Michigan
Sehr praktisch: Die Website von Michigan Festivals & Events Association listet alle (oder jedenfalls die meisten) Veranstaltungen im Bundesstaat auf. Hier kann man zum Beispiel erfahren, wie und wo man am besten den Fourth of July zelebriert.
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Tuesday, April 27, 2010
Arts, Beats & Eats zieht nach Royal Oak
Einige gewohnte Sommer-Veranstaltungen werden in diesem Jahr von der Bildfläche verschwinden, so wird es etwa in Detroit keine State Fair mehr geben. Andere Events können dank neuer Sponsoren überleben: Arts, Beats & Eats, das früher Chrysler im Namen führte, hat in diesem Jahr Ford als Titel-Sponsor, außerdem ist die Citizens Bank maßgeblich beteiligt. Und auch der Veranstaltungsort für das Labor-Day-Festival ist nicht mehr derselbe: Ford Arts, Beats & Eats kommt nach Royal Oak.
Schlechte Karten für Pontiac – ABE war die einzige größere Event in dieser Stadt. In Zukunft ist nur noch bei der Woodward Dream Cruise etwas los, wenn die Hot Rods durch den Loop brettern: Die Woodward Avenue endet immer noch in Pontiac.
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Monday, March 8, 2010
Oskarverdächtig: Der Detroiter Flughafen
Trotz insgesamt sechs Nominierungen ging „Up in the Air“ gestern bei den Oscars leer aus – auch für Hauptdarsteller George Clooney hieß es: Hauptsache dabei gewesen! Eine Auszeichnung gab es indessen vor Kurzem für den Detroiter Flughafen, der eigentlich Detroit Metropolitan Airport (DTW) heißt und in Romulus liegt: Dem US-Marktforschungsunternehmen J.D. Power zufolge liegt der Detroiter Airport bei der Kundenzufriedenheit unter den großen Metropolen-Flughäfen ganz vorne.
Auch „Up-in-the-Air“-Regisseur Reitman schwärmte laut „Detroit Free Press” vom Flughafen – “that gorgeous airport that you spent a fortune on”. Recht hat er. Man ist immer froh, wieder heimzukommen; das nagelneue McNamara-Terminal ist hell und praktisch sowie großzügig angelegt. Nirgends herrscht die drangvolle Enge, die auf den meisten anderen US-Großstadt-Flughäfen gang und gäbe ist. Außerdem sieht er einfach cool aus, was neben Vielfliegern nun auch Kinogänger wissen: Das Filmplakat von „Up-in-the-Air“ zeigt die Abflughalle von McNamara. George Clooney war zwar nur kurz da, brachte aber angeblich den ganzen Flughafenbetrieb durcheinander.
Mehr zu diesem Thema: „Up in the Air“ – Downsizen mit George Clooney
Detroiter Flughafen
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Friday, January 15, 2010
North American International Auto Show 2010
Die Stromer sind los. Der lange angekündigte Chevy Volt, ein Plug-in-Hybrid, soll nun endlich im November 2010 auf den Markt kommen. Auf der Detroiter Autoshow kann man ihn bereits bewundern. Darüber sollte man nicht vergessen, dass Toyota und Daimler längst eine Flotte von Plug-in-Hybrids im Einsatz haben, und beim chinesischen Autohersteller BYD – sehr prominent in Detroit vertreten – ist das Angebot von Hybrid- und Elektrofahrzeugen schon fast unübersichtlich.
Keine Frage, das Zeitalter der Elektromobilität ist angebrochen. Audi zeigt in der Cobo Hall eine zweite Version des Etron, und Konkurrent BMW rückt mit der Elektrostudie Concept Active E der serienmäßigen Produktion eines Elektroautos wieder ein Stück näher. Bei Tesla ist die Serienfertigung von Batterie-Boliden längst Alltag – kürzlich wurde der 1000. Elektro-Roadster zusammengeschraubt.
Insofern ist es erfreulich, dass auch VW endlich mit im Club ist – immerhin sind seit dem Verkaufsstart des Toyota Prius über zwölf Jahre vergangen. Mit der Studie „New Compact Coupé“ (NCC) machen die Wolfsburger Ernst: Erstens sieht der Zweitürer mit Hybridantrieb ein bisschen aus wie der neue Jetta, der in den USA noch 2010 auf den Markt kommt. Außerdem könnte die Technik schon in zwei Jahren beim neuen Golf zum Einsatz kommen.
Auf der Autoshow gibt's sogar eine "Electric Avenue", gesponsert von Dow Chemical. Im Idealfall sorgen Krisen für einen Innovationsschub – und der hat ganz offensichtlich schon begonnen. Die Automobilindustrie hat offenbar wieder eine Zukunft.
Öffnungszeiten:
Samstag, 16. Januar, bis Samstag, 23. Januar: 9:00 am bis 10:00 pm
Sonntag, 24. Januar: 9:00 am bis 7:00 pm
Der Eintritt für Erwachsene kostet 12 Dollar; Kinder von 7 bis 12 und Senioren zahlen 6 Dollar.
Offizielle Website der Detroit Auto Show: www.naias.com
Mehr zu diesem Thema: Detroiter Automesse 2010
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Monday, January 11, 2010
Spritpreise in den USA
Der Spritpreis ist in den USA im Moment noch weit von seinem bisherigen Höchststand im Jahr 2008 entfernt, aber es nicht zu leugnen, dass er wieder anzieht: Vor einem Jahr kostete die Gallone Benzin rund einen Dollar weniger; heute liegt der nationale Durchschnittspreis bei 2,75 Dollar. Für die US-Autohersteller sind das eher gute Nachrichten: Einen besseren Kaufanreiz für all die spritsparenden Kleinwagen und Hybridfahrzeuge, die sie neuerdings im Programm haben, gibt es nicht.
Und der Verbraucher? Nun, auch für den gibt es einen Trost: Gerade in städtischen Zentren variiert der Benzinpreis doch ganz erheblich – der Preisvergleich lohnt sich also. Das gilt auch für Metro Detroit
Hier kann man herausfinden, welche Tankstelle gerade am günstigsten ist:
www.detroitgasprices.com
Bei www.gasbuddy.com oder MSN Autos kann man auch erfahren, wie viel der Sprit anderswo kostet.
Benzinpreise USA
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Thursday, October 22, 2009
Ausflug zur Cider Mill
Klar, man kann den Cider auch einfach im Supermarkt kaufen. Den im Bild gezeigten Süßmost von Hy's Cider Mill gibt's bei Whole Foods, und er schmeckt hervorragend. Interessanter ist es allerdings, den Most direkt beim Erzeuger abzuholen - vor allem dann, wenn man beim Mosten zusehen kann. Amerikanische Cider Mills mosten mit einer traditionellen Packpresse, wie die alten Mostereien in Süddeutschland.
Und hier gibt's die besten Cider Mills in Metro Detroit.
Mehr zu diesem Thema: Wohin fahren Amerikaner im Herbst? Zur Mosterei
Cider Mill
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Sunday, September 20, 2009
Eine Tour zur Architektur in Detroit
In Detroit kann man nicht nur Ruinen bestaunen. Das Guardian Building etwa ist einer der schönsten Art-Deco-Wolkenkratzer in ganz Amerika, aber das wissen nur ein paar Architektur-Fans.
Michael Hodges von den „Detroit News“, der über Kunst und Architektur schreibt, hat schon vor einiger Zeit zwei Spaziergänge zu den schönsten Bauten der Motor City zusammengestellt:
Walking the D Part 1
Walking the D Part 2
Hodges führt außerdem ein Architektur-Blog mit vielen Fotos aus Downtown Detroit. Sehenswert!
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Wednesday, August 5, 2009
Wo man Sandburgen bauen kann
Der Sommer in Michigan war bisher ziemlich kühl und eher wenig zum Baden geeignet. Eine Fahrt zum Lake Michigan oder Lake Huron lohnt sich trotzdem - man kann auch einfach einen Strandspaziergang machen, die Zehen ins Wasser strecken und nach einem Bauplatz für Sandburgen Ausschau halten. Im unten angeführten Artikel steht mehr darüber.
Noch eine Bemerkung zu der im Artikel getroffenen Auswahl: Ortskundigen mag auffallen, dass einige recht bekannte Strände im äußersten Südwesten Michigans fehlen – wie etwa der Warren Dunes State Park. Das hat damit zu tun, dass es wahrscheinlich nicht jedem behagt, in Sichtweite von Kernkraftwerken zu baden (die Autorin schätzt das jedenfalls nicht). Weiter im Norden von Michigan existiert zwar auch keine ökologisch heile Welt (wo gibt es die schon?), aber in den Naturparks finden sich auf jeden Fall großartige Landschaftsbilder und Strände, die auch eine weite Anreise lohnen.
Mehr zu diesem Thema: Die schönsten Badestrände in Michigan
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Tuesday, July 28, 2009
Pures Michigan-Vergnügen
Für Forbes zählt "Pure Michigan" zu den zehn besten Tourismus-Werbekampagnen aller Zeiten. Wenn der in Michigan aufgewachsene Schauspieler Tim Allen die Schönheit des Great-Lake-States beschwört, möchte man am liebsten sofort losfahren. Dass im Video "Sunrise" eindeutig auch Sonnenuntergänge gezeigt werden, stört dabei nur wenig...
Pure Michigan Ads auf YouTube:
"Trailhead"
"Lost and Fund"
"A Simple Sunrise"
Pure Michigan
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Friday, June 26, 2009
Austrian Waldfest 2009
Irgendwo im Norden der Metropole gibt es ein lauschiges Wäldchen, in dem zwischen Nadelbäumen Biergarnituren stehen und an Baumstämmen Rauchverbotsschilder hängen. Ein beinahe alpenländisch anmutendes Haus steht gleich daneben. Wäldchen und Haus gehören dem Verein der Österreicher. Das Ganze nennt sich Austrian Park, und hier wird seit 1983 auch das traditionelle Waldfest gefeiert. Das hätte eigentlich am kommenden Wochenende stattfinden sollen, wurde aber wegen Überschwemmung nach heftigem Gewitterregen auf Sonntag, 12. Juli, verschoben.
Austrian Park
56200 Hayes Road
Macomb, MI 48042
(South of 26 Mile Road)
www.austriansociety.org
Austrian Society
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Wednesday, June 24, 2009
Sommerfestivals auch ohne Sponsoren
Wenn der Pleitegeier über einem Unternehmen kreist, kann es keine Feste mehr sponsern. Obwohl GM bei den River Days ausgestiegen ist, gelang es den Organisatoren aber trotzdem, die Veranstaltung am Detroit River auch in diesem Jahr wieder auf die Beine zu stellen – das war am vergangenen Wochenende. Ähnlich sieht es bei Arts, Beats & Eats aus, vormals Chrysler AB&E. Zwar ist der Name jetzt kürzer, aber das Fest am Labor Day Weekend muss deswegen nicht ausfallen.
Offizielle Website: Arts, Beats & Eats
Arts, Beats & Eats
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Tuesday, June 9, 2009
Madonna-Weine
Wenn ein Winzer eine berühmte Tochter hat, macht das seine Weine nicht besser. Das weiß auch Tony Ciccone, und deswegen machte lange wenig Aufhebens darum, in welchem verwandtschaftlichen Verhältnis er zu einer gewissen Ms. Ciccone steht – angeblich wussten das selbst die Nachbarn in Suttons Bay nicht. Aber als „Ciccone Vineyard and Winery“ dann etabliert war, gab es keinen Grund mehr, das zu verheimlichen, und seither gibt es Madonna-Weine. Auf der Ciccone-Website steht dazu:
“In 2005 Madonna and her father Silvio T. Ciccone, proud owner and vintner of Ciccone Vineyards, decided to finally attack a long awaited project. A collaboration between father/vintner and daughter/superstar. This was to commemorate her 11th studio album CONFESSIONS ON A DANCE FLOOR to be released and Tony would be celebrating a very big birthday. With that in mind we took the original artwork from her album and with creative input on all sides the labels were created, the label does contain a limited edition number and a facsimile of his and her signature.“
Eines ist jedenfalls sicher: Madonna wird bestimmt nicht mehr inkognito Wein im Probierraum ausschenken, wie das offenbar früher gelegentlich vorkam.
Ciccone Vineyard and Winery
10343 E Hilltop Road
Suttons Bay, MI 49682
Mehr zu diesem Thema: Wo Madonnas Vater Wein macht
Madonna-Weine
Ciccone Winery
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Monday, May 18, 2009
Penzeys Spices
Wer gerne kocht und auch ausgefallene Gewürze sucht, ist hier richtig. Ein Besuch bei Penzeys in der 13. Straße ist meiner Ansicht nach ein Genuss, speziell für den Geruchssinn. Hier findet man eine Riesenauswahl an Gewürzen, allein schon vier oder fünf Sorten Paprika.
Alles gibt es in verschiedenen Mengen: vom kleinen Gläschen bis zum Beutel. Das Tollste an diesem Laden ist allerdings, dass man an jedem Gewürz riechen kann! Bei jeder Sorte steht ein Glasbehälter, den man öffnen und “proberiechen” darf. Außerdem steht bei jedem Gewürz dabei, wofür es sich eignet beziehungsweise wozu es verwendet wird. Beim ersten Besuch sollte man ausreichend Zeit einplanen, um sich in Ruhe durchzuschnuppern.Viel Spaß!
Offizielle Website: www.penzeys.com/.../shophome.html
Penzeys Spices
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Hilfe – Brot?!?!?!
Wer Sehnsucht nach “richtigem” Brot hat, der sollte unbedingt in der Give Thanks Bakery in Rochester Downtown vorbeischauen: Hier findet ihr Brot, wie ihr es von Deutschland kennt. Einfach göttlich! Vor allem das Roggenbrot (Rye Bread) mit richtiger Kruste und innen wunderbar feucht. Gibt es allerdings nur freitags. Entweder muss man rechtzeitig dort sein (so gegen 9:30am) oder vorbestellen. Mittwochs gibt es Roggenbrot mit Leinsamen (Rye Bread with Flax Seed) und Dienstag und Donnerstag ein klasse Bauernbrot (North Country). Weitere Brotsorten werden täglich gebacken.
Die Preise liegen zwar eher im oberen Bereich (Rye Bread $ 5.75), aber das Brot ist sein Geld wirklich wert. Adresse, Öffnungszeiten etc. findet ihr im Internet unter:
Offizielle Website: www.givethanksbakery.com
Deutsches Brot in Detroit
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Friday, April 17, 2009
Umgekehrter Kulturschock: Fremd im eigenen Land
Nach über vier Jahren Entsendung und Leben in Troy, Michigan, bin ich vor drei Jahren aus beruflichen Gründen wieder zurück nach Deutschland gegangen. Ich wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass mich einige Überraschungen erwarten würden.
Bei meinem Weggang im Juni 2001 gab es noch die D-Mark. Im September 2005 stand ich dann im Supermarkt mit den Euros vor den Milchtüten, und hatte kein Gespür dafür, ob 80 Eurocent für einen Liter viel oder wenig sind (also, ein Liter sind knapp zwei Quarts; 80 Eurocent sind ungefähr 1,10 US-Dollar. Wie teuer war die Milch eigentlich 2001 gewesen? Und was macht das in Euro?).
Fragen über Fragen, die natürlich bis zu den immer noch vorhandenen Ladenschlusszeiten reichten. Also schnell zur Kasse gehetzt. Aber was ist das? Da stehe ich vor der Kasse Schlange und einer nach dem anderen stellt sich zwischen meinen Vordermann und mich. Wo gibt es denn so etwas? Bis mir wieder einfällt: Na klar, die Intimsphäre ist in Deutschland ja viel enger bemessen als in den USA. Die dachten, ich stehe einfach so neben der Tiefkühltheke. Also, Berührungsängste überwinden und eng an meine Vorderleute schmiegen – und nach hinten tapfer die Hackenschübe der Einkaufswagen ertragen.
Beim Kassieren kommt das nächste unausweichliche Drama: Freudig erregt über den Endpreis (12 Euro, also 25 D-Mark. Edeka ist ja wirklich billig!), halte ich freundlich lächelnd meine Karte bereit, um nach getanem Einscannen meine Einkäufe zu begleichen. „Kann ich noch 20 Mark, äh, Euro, in Cash zurückbekommen?“ Den Blick werde ich nie vergessen! Ich glaube, ich stand kurz vor der Zwangseinweisung.
Nach dem ungläubig-empörten Ausruf: „Wir sind doch hier keine Bank!“ zimmerte ich mir flugs einen Notfall-Satz zusammen, den ich in den kommenden Wochen immer mit auf die Straße nahm. „Entschuldigung, ich war so lange im Ausland.“ Das schien zu beruhigen. Allerdings nur für 30 Sekunden, denn als ich dann wie an der Tiefkühltheke einfach so herum stand, ereilte mich ein weiterer kräftiger Schub in meine Hacken mit dem Einkaufswagen vom Hintermann. Dieser dezente Hinweis und der nächste Blick der Kassiererin waren synchronisiert und hieß: Jetzt reicht es aber! Erst will sie Geld im Supermarkt, und jetzt rührt sie sich nicht vom Fleck. „Hallo! Die nächsten wollen auch einkaufen!!“ Ach ja, die Tüten werden ja selbst gepackt. Tüten. Tüten! Klar, 8 Pfennig, äh, Cent das Stück.
Fremd und dumm im eigenen Land.
Nun sind es aber schon drei Jahre, dass mich die Heimat wieder hat. Ich frage im Supermarkt schon lange nicht mehr nach Bargeld, und den richtigen Abstand zu Schlangenvorder- und hintermann finde ich meistens. Michigan vermisse ich sehr. Aber Deutschland ist auch schön. Jede Stadt hier ist auch eine: Es gibt ein Stadtzentrum, Kirchen mit echten Glocken, Fußgängerzonen. Ich kann in drei Stunden mit Tempo 200 an die Nordsee fahren. Wenn ich mag, kann ich auch in vierzig Minuten in einem Land mit einer anderen Sprache sein.
Allein das mit dem öffentlichen Nahverkehr, dass habe ich nicht wieder hinbekommen. Mein Auto ist mir heilig. Metro Detroit verdirbt in der Hinsicht.
Gastautorin: Steffi Kulpe
Anmerkung: Der Text entstand im September 2008. Inzwischen lebt die Autorin übrigens wieder in den USA
Umgekehrter Kulturschock
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Mom 2 Mom Resales
Kinder wachsen schnell. Da braucht man immer wieder Nachschub an Kleidung und Spielzeug. Oder man hat wenig gebrauchte Dinge, die man verkaufen möchte. In Deutschland gibt es dafür die sehr beliebten Baby- und Kinderflohmärkte, hier in Metro Detroit bieten die vielen Mom2Mom Resales alles, was das Kinderherz begehrt und Mommy's Geldbeutel schont. Vieles lässt sich für wenige Dollar erwerben.
Die Märkte finden meist am Samstagvormittag mit Schwerpunkt im Frühjahr und Herbst statt und verteilen sich in der ganzen Region. Meist laden viele Einzeltische zum Stöbern ein, manchmal wird alles im department store style organisiert (Kleidung nach Größen, Babyausstattung nach Art). Oft wird gegen Ende vieles für die Hälfte angeboten. Wenn man allerdings größere Ausstattungsgegenstände ins Auge gefasst hat, sollte man spätestens zu Beginn da sein.
Alle Informationen und die Liste der nach Datum geordneten Märkte findet man auf der offiziellen Website von Mom2Mom. Hier gibt es auch eine Liste von Resale shops.
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Thursday, April 2, 2009
Donuts
Wer mag sie nicht: Berliner, Fasnachtskrapfen oder Donuts, wie sie hier genannt werden. Es gibt sie in Hülle und Fülle in vielen verschiedenen Sorten. Die besten findet ihr jedoch bei Dutch Girl Donut auf der Woodword Avenue. Auf dem Weg nach Downtown oder zum Flughafen ist der Stopp hier ein Muss! Täglich 24 Stunden geöffnet, außer Sonntag.
10 Donuts, egal welche Sorte kosten $ 5.50 (Stand Februar 2009). Schon beim Gedanken daran läuft mir das Wasser im Munde zusammen!
Die Adresse und weitere Infos findet ihr hier:
Dutch Girl Donut Co
19000 Woodward Ave
Detroit, MI 48203
313-368-3020
Google Maps und Reviews
Gastautorin: Karin Losch
Dutch Girl Donut
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